Ein Pferd im Rentenalter

Hallo ihr Lieben, ich möchte euch heute erzählen wie es ist ein altes Pferd zu haben. Vielleicht haben manche von euch auch ein älteres Pferd und können das ein oder andere was ich hier schreibe verstehen oder kennen ähnliche „Probleme“. Meine Sonja ist wirklich ein bezauberndes, tolles Pferd von dem ich viel lernen konnte und immer noch kann. In ihrem bisherigen Leben hat sie viel geleistet und ihr Job als Grand Prix Pferd war auch nicht immer leicht und deshalb hat sie es verdient ein schönes Rentnerleben zu führen. Für mich ist das nicht immer leicht, denn ich bin ein sehr ehrgeiziger und ambitionierter Mensch, besonders was den Reitsport anbelangt. Es ist wichtig zu verstehen, dass wenn man ein altes Pferd hat man viel Rücksicht haben muss und die Gesundheit des Pferdes im Vordergrund stehen muss (wie bei allen anderen Pferden auch!).Für mich bedeutet das, dass ich Sonja nicht mehr von Turnier zu Turnier schleppen darf, weil das für sie zu viel Stress bedeutet und ihr nicht gut tut. Ich bin über jeden Tag den ich Sonja noch reiten kann sehr glücklich und dankbar. Aber natürlich läuft sie nicht jeden Tag ganz Rund und manchmal zwickt es ihr überall, dann muss ich das mit dem reiten auch lassen. Im Moment reiten wir viel im Schritt aus oder wir machen gymnastizierende Dressurarbeit, aber Traversalen, Pirouetten und so weiter braucht sie nicht mehr machen. Jeder Tag an dem sie noch gut läuft ist ein Geschenk! Danke Sonja, dass du mir so viel beigebracht hast, deine Rente hast du dir verdient!

PS: Falls ihr noch Fragen zum Fohlenprojekt habt, schreibt sie am besten unter den Beitrag „der Plan“. Ihr könnt die nächsten Monate Fragen stellen, auch wenn der Bericht in dem ich eure Fragen beantworte schon online ist. Liebe Grüße, eure Nicoline.

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